PSYCHOONKOLOGIE


Die Psychoonkologie schafft Raum, die durch die Krankheit hervorgerufenen Veränderungen (ob psychisch, sozial, körperlich, oder sozialrechtlich) bestmöglich ins Leben zu integrieren und bietet unterschiedliche Möglichkeiten, die Lebensqualität zu erhalten und/oder zu verbessern.

 

Die Reaktion auf eine Krebsdiagnose ist genauso individuell wie Begleiterscheinungen, Folgen, Auswirkungen und der Umgang mit der Erkrankung. Schock. Fassungslosigkeit. Verzweiflung. Angst. Traurigkeit. Erschöpfung. Trauer. Hoffnung. LEBENSSTILÄNDERUNG. CHANCE.

 

Die Psychologie kann bei der Verarbeitung der Diagnose, den damit verbundenen Veränderungen und bei der Integration der Erkrankung in den Alltag unterstützen.

 

Es ist wichtig die Begleitung sehr persönlich zu gestalten und auf ihre Ressourcen abzustimmen. Gemeinsam wird versucht, die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten und zu stabilisieren.  

 

UNTERSTÜTZUNGSMÖGLICHKEITEN DER PSYCHOONKOLOGIE

  • Krisenintervention bei Erst- & Rezidivdiagnose
  • Umgang mit Angst, Wut und Trauer
  • Adaptation an veränderte Lebenssituationen
  • Emotionale Belastung
  • soziale Überlastung
  • Psychoedukation
  • Zukunftsorientierung & Veränderungsanalysen
  • Ressourcenaktivierung

 

SOLLTEN SIE FOLGENDE ODER ÄHNLICHE GEDANKEN BESCHÄFTIGEN, KANN DIE PSYCHOONKOLOGIE HILFESTELLUNG BIETEN

 

Was wird sich für mich durch die Erkrankung alles verändern?

 

Wie sage ich es meinen Kindern, meiner Familie?

 

Wie kann ich einer durch die Therapien hervorgerufenen Erschöpfung

(dem Fatigue Symptom) vorbeugen?

 

Der Blick in den Spiegel nach Operationen

(das veränderte Körperbild)

 

Wie soll ich mit der Erkrankung umgehen?

(Ressourcenaktivierung)

 

Stelle ich mir die Frage "Warum ich?"

(persönliche Erklärungsansätze)

 

Wie finde ich den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt?

*

Was sind die Auswirkungen auf die Sexualität?

 

Ich habe ein Rezidiv....

 

Was sind gesundheitsfördernde Maßnahmen?